METHODEN

 

PERSONENorientierte MALTHERAPIE

Es werden Bilder gemalt, die im Moment des Malens entstehen und nicht vorbedacht sind. Durch den Prozess des Malens im Dialog zwischen dem Klienten, dem Werk und dem Therapeuten, werden Innere Prozesse sichtbar gemacht. Erkenntnisse und wichtige Erfahrungen können erlebt werden. Über die Klärung des Bildes können eigene Verhaltensweisen erkannt und probehandelnd auf dem Bild neue Erfahrungen gemacht und in den Alltag integriert werden. Durch die nonverable Ausdrucksform können Sie zu den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen in Kontakt kommen und zur Intuition finden, was über das rationale Denken teilweise schwer zugänglich ist. Der Fokus ist stark auf die eigenen Qualitäten gerichtet um so innere Kritik abzubauen.

LÖSUNGSORIENTIERTE MALTHERAPIE

In der Methode vom LOM® wird ein spezifisches Anliegen behandelt. Dies kann ein Symptom, ein Trauma, Traum (oder wiederkehrende Träume), Beziehungsproblem, Entscheidungsprozess oder Wunsch sein. Gemalt werden erinnerte Bilder, was effektiv in der belasteten Situation gesehen wurde. Für Empfindungen, die keine eigenen Bilder haben, werden neutrale Bildmetaphern gemalt die für das negative Gefühl/Gedanke steht. Durch die gemalten Bilder wird das Gehirn überzeugt, dass keine Gefahr besteht. Die Belastung sinkt, da diese durch ein störungsfreies Bild im Hirn ersetzt wird. Neues Denken, Fühlen und Verhalten ist unmittelbar möglich.

Werkorientierte Gestaltungs- und Maltherapie

Mit unterschiedlichen Materialen wie beispielsweise Ton, Kohle, Kreide oder Ölfarben werden Sie im künstlerischen-gestalterischen Prozess begleitet und unterstützt. Das Erforschen, das Gestalten und die Realisierung vom Werk aktiviert, stärkt Ressourcen und die Selbstentfaltung. Die Methode ist ebenfalls zur Stabilisierung sehr geeignet.

Die unterschiedlichen Behandlungsweisen werden im Verlauf einer Therapie nach Situation kombiniert.